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NachrichtenBad Lauterberg
Unbekannter Täter sägt Stämme an
Sachbeschädigungen an Bäumen und leerstehendem Gebäude


Ein unbekannter Täter hat die Stämme von Straßenbäumen angesägt. Die beschädigten Bäume müssen zum größten Teil entfernt werden. Foto: red
BAD LAUTERBERG. Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht zum Montag, 23. April, entlang der Scharzfelder Straße, der Zechenstraße, der Berliner Straße, dem Schachtweg und der Eisenerzstraße eine Vielzahl von am Straßenrand gepflanzten jungen Eichen und Linden beschädigt.

Die Stämme der schon recht gut gewachsenen Bäume wurden dabei zum Teil angesägt und es wurden vermutlich mit einer Axt Kerben in den Stamm getrieben. Die beschädigten Bäume müssen zum größten Teil entfernt werden. Ob Ersatzpflanzungen vorgenommen werden können, ist aufgrund der bekanntlich schlechten Haushaltslage der Stadt fraglich.
Ebenfalls in der Nacht zum Montag wurden an dem zurzeit leerstehenden ehemaligen Verbrauchermarkt in der Aue an mehreren Fenstern die Glasscheiben mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt und dadurch beschädigt. Die zum Parkplatz gelegene Fassade des Gebäudes wurde bereits in der Nacht zum Samstag, 21. April, durch einen unbekannten Täter mit schwarzem Sprühlack beschädigt. Der Sachschaden an den Bäumen und dem leerstehenden Gebäude wird auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt. In den letzten Wochen und Monaten ist es im Schutz der Dunkelheit in Bad Lauterberg immer wieder zu Sachbeschädigungen durch Aufsprühen von Sprühlack auf Wände oder durch Zerkratzen von Glasscheiben an öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden gekommen.
Trotz intensiver Ermittlungen durch das Polizeikommissariat Lauterberg ist es bislang nicht gelungen, den oder die Täter zu überführen. Zeugen, die insbesondere nachts im Stadtteil Aue auffällige Person beobachten, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei unter der Telefon 05524/9630 zu melden. red

HarzKurier: 26. April 2012
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Mareike Wills aus Herzberg schrieb:
03.05.2012, 11:15
Mut zur Veränderung
Mut zur Veränderung Der Artikel „Sachbeschädigung an Bäumen und leerstehendem Gebäude“ erscheint uns inhaltlich sehr wichtig, da er ein Problem anspricht, mit dem nicht nur Bad Lauterberg zu kämpfen hat, sondern auch viele andere Orte im Landkreis. Die mutwillige Sachbeschädigung nimmt in der letzten Zeit immer mehr zu. Ist es nicht langsam an der Zeit, nach den Ursachen dafür zu suchen? Viele denken bei der Frage nach den Tätern sofort an Jugendliche, doch können es nicht genauso gut Erwachsene gewesen sein? Doch andererseits haben die Jugendlichen kaum noch sinnvolle Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Daher ist es kein Wunder, dass kaum noch ein Schüler nach seinem Schulabschluss in der Region bleibt, denn diese bietet ihnen nichts mehr. Es gibt kaum Jobs , Dinge und Möglichkeiten, auf die die junge Bevölkerung Wert legt. Wenn man wirklich will, dass es der Region bald wieder besser geht, muss die Politik Möglichkeiten schaffen, das heißt die Erweiterung der Angebote für Jugendliche. Zum Beispiel wünschen sich viele ein Cafe oder einen Ort, an dem sie ihre Freizeit verbringen können. Man könnte neue Treffpunkte für sie schaffen, wie zum Beispiel Jugendräume. Die Region möchte den Altersdurchschnitt senken, doch bisher tut die Politik zu wenig dafür. Wir möchten doch nicht in einer Gegend leben, die immer älter wird. Man muss der Jugend etwas bieten, wenn wir wollen, dass sie hier bleibt. Eigentlich haben wir doch alle Möglichkeiten, um eine attraktive Region zu schaffen! Mareike Wills, Romina Wittneben, Sandra Näther, Svenja Schinkel - 10L2 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums
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Carmen Rose aus Wieda schrieb:
04.05.2012, 9:27
Re: Mut zur Veränderung
Gehöre auch schon - leider - in die ältere Liega, aber gerade bei dem Beitrag fiel mir ein wichtiger Ausspruch meines Rektors ein: Nur ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, wird respektiert und er kann gedeihen. Orte (Schule war hier gemeint) sieht man dieses Wohlfühlen an. Immer mehr verdrecken die Ortschaften, wird Müll aus dem fahrenden Auto geworfen. Nur wer sagt, wer es war? Auch in unserer Umgebung wird für Jugendliche und junge Erwachsene wenig bis gar nichts gemacht. Ob diese sich auf einem Gesangsfest wohl fühlen? Das Rockkonzert in Walkenried war eine löbliche Ausnahmen. Mehr davon!
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