Drehort als auch Schauplatz des Kurzspielfilms „Kinder“
Windhausen auf der Kinoleinwand
 Noch bis zum 21. Juli ist das Filmteam in Windhausen zu Gast, um den Kurzspielfilm „Kinder“ zu drehen. Foto: Bordfeld WINDHAUSEN. Derzeit laufen Dreharbeiten in Windhausen: Regisseur Julian Pörksen und sein Team machen dort Aufnahmen für den Kurzspielfilm „Kinder“. Voraussichtlich Ende dieses Jahres wird im Saal der Alten Burg in Windhausen Filmpremiere gefeiert.
Da „Kinder“ in Windhausen spielt soll die Uraufführung am Drehort ein Dank an all diejenigen sein, die mitwirken oder die Produktion unterstützen. Regisseur Pörksen, der auch das Drehbuch geschrieben hat, war auf der Suche nach einem markanten Schauplatz. Sein Schauspieler Eike Weinreich, dessen Familie dort ein Urlaubsdomizil besitzt, machte ihn auf Windhausen aufmerksam.
„Kinder“ erzählt die Geschichte der Geschwister Lillith (Ines Marie Westernströer) und Janeck (Eike Weinreich), die nach Windhausen fahren, um im Ferienhaus der Familie Urlaub zu machen. Sie genießen die malerische Stille der ländlichen Umgebung und erkennen, dass ihre Liebe über die unter Geschwistern hinaus geht. In diese mit Spannung und Ungewissheit geladene Atmosphäre platzt Jörgen (Benjamin Lillie) herein. Ohne zu ahnen was geschehen ist, versucht er, in dieser Situation Fuß zu fassen, doch jedes Bemühen um Normalität scheitert. Schließlich flieht Lillith aus der unerträglichen Konstellation.
Der Film erzählt aus dem Leben dreier junger Menschen, die ihre Jugend noch nicht ganz hinter sich gelassen haben und noch nach ihrer Rolle in der Welt des Erwachsenseins suchen. Der Humor wird auf dieser Entdeckungsreise aber nicht ins Abseits geschoben. Das Besondere – neben dem Drehort – ist das Konzept, das hinter „Kinder“ steht. Das Team ist auf die wichtigsten Funktionen reduziert, „um den Schauspielern den Freiraum, die intime Atmosphäre und die notwendige Zeit zu verschaffen, die für den Umgang mit diesem Stoff erforderlich ist“, wie es auf der Webseite des Films heißt.
Durch das kleine Team und die Bereitschaft der Mitwirkenden, auf Gagen zu verzichten, kann das Projekt mit einem geringen Budget realisiert werden. Die eigenen Mittel reichen jedoch nicht aus, um die gesamten Kosten zu decken. Bis zum 28. September können Interessierte auf der Webseite www.startnext.de/kinder Beträge zwischen 10 und 1 000 Euro spenden, um die Dreharbeiten zu unterstützen.
„Wir wollten uns die Chance, ‚Kinder‘ in diesem Jahr zu drehen, dennoch nicht entgehen lassen und hoffen nun auf Förderer, damit dieser Film realisiert werden kann“, so die Produzenten. Das Filmteam wird noch bis zum Samstag, 21. Juli, in Windhausen zu Gast sein. pb/red
HarzKurier: 19. Juli 2012 |
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