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Für viele talentierte Nachwuchsspieler eine große Herausforderung
Schwieriger Sprung aus der Jugend


Der Sprung aus dem Nachwuchs- in den Herrenbereich fällt nicht allen Fußballern leicht, es lauern viele Probleme. Foto: Mark Härtl
OSTERODE. Viele ambitionierte Talente scheitern immer wieder an dem Schritt in den Herrenbereich. Wo aber liegen die Probleme, welche Gründe gibt es?

In der Jugend wird viel Wert auf spielerische Elemente gelegt. Doch im Herrenbereich hört man immer wieder von Trainingseinheiten, die auf die physische Härte der einzelnen Spieler zielen. Eine härtere Spielweise und jahrelange Erfahrung der Etablierten stehen meist über den Ballkünsten der jungen Hoffnungsträger.
TuSpo Petershütte hat in den letzten Jahren, wenngleich teilweise durch personelle Engpässe erzwungen, etliche Spieler in den Seniorenbereich gebracht. Akteure aus der A-Jugend halfen im Herrenbereich aus und konnten sich an die andere Spielweise gewöhnen. Jannik Knabe oder Gabriel Lichtenstein kamen teilweise sogar zu Einsätzen in der ersten Mannschaft. Etliche weitere Spieler durften sich bei der Reserve in der Bezirksliga zeigen und bekamen vor allem die Härte im Abstiegskampf zu spüren.
Die wichtige Erfahrung hilft, um sich so weiterzuentwickeln und wie in der Jugend eine wichtige Rolle in seiner Mannschaft zu übernehmen. Schwierig wird es, wenn man ohne Erfahrung in seiner ersten Herrensaison mit hohen Erwartungen ins kalte Wasser geschmissen wird. Es gilt, die Talente zu integrieren und langsam an die Herausforderung Herrenbereich heranzuführen. Dabei ist auch Geduld gefragt, da es neben den Spielern, die auf Anhieb einschlagen auch diejenigen gibt, die sich erst durch ständiges Sammeln von Erfahrung entwickeln und zum Herrenspieler reifen .
Es treten aber auch immer wieder Probleme auf, wenn es darum geht Jugendspieler in den Herrenbereich zu integrieren. So dürfen A-Jugendspieler erst bei den Herren eingesetzt werden, wenn sie entweder im älteren A-Jugend-Jahrgang sind oder bereits das 18. Lebensjahr beendet haben. Zudem darf der Spieler nicht innerhalb von 24 Stunden zweimal auf dem Platz stehen. Seltene Ausnahmen gibt es beispielsweise für Auswahlspieler, so durfte Nuri Sahin sein Bundesligadebüt bereits mit 16 Jahren geben. Für die meisten Nachwuchsfußballer bleibt somit nur eine Saison Zeit an den Spielbetrieb der Herren herangeführt zu werden.
Viele Vereine sehen es allerdings als Risiko, die unerfahrenen Junioren in wichtigen Ligaspielen einzusetzen, da für die jeweilige Mannschaft teilweise viel auf dem Spiel steht. Es gilt zwischen momentanen Erfolg und dem Erfolg in der Zukunft abzuwägen. Manche Clubs lassen die jungen Spieler zunächst in der zweiten Mannschaft spielen. Dies kann jedoch auch zu Unzufriedenheit führen, wenn A-Jugend-Landesliga-Kicker plötzlich in der Kreisliga oder tiefer spielen müssen. Umliegende Vereine versuchen manchmal, diese Spieler für sich zu gewinnen, so dass dem eigentlichen Stammverein die Eigengewächse verloren gehen und in der Zukunft fehlen.
Hier ist der Charakter der Spieler gefragt, die bereit sein müssen, sich erst einmal einzureihen und sich durch gute Leistungen in die erste Mannschaft hineinzuspielen.
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Cayan Tüzin aus Göttingen schrieb:
28.07.2012, 12:21
Playstation Generation
Das Hauptproblem der heutigen Generation liegt darin,dass sie keine Einstellung,keinen Ehrgeiz und keine Disziplin mitbringen.Sie sind eine Playstation Generation und keine Straßenfussballer,die eben die besten Spieler auf dieser Welt ausmachen. Wenn man hoch hinaus will,muss man neben den technischen Fähigkeiten unmissverständlich Charakterstärke,Willenskraft,Demut,Eintellung und vor allem Willen mitbringen. Die Grundeinstellung muss lauten: Geht nicht,gibt es nicht!!!!
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