Kurt Wandersleben feierte seinen 85. Geburtstag
Erinnerungen an eine Schach-Hochburg
Bad Lauterberg (em). „Wir können im Landkreis
Osterode stolz darauf sein, einen ,ewig
Junggebliebenen‘ zu seinem 85. Geburtstag zu
gratulieren. Stolz auch deshalb, weil er noch rege im
gesellschaftlichen Leben steht“, so einleitend Landrat
Bernhard Reuter beim Empfang von Kurt
Wandersleben, der ins Gasthaus „Zur Tanne“
zahlreiche Ehrengäste eingeladen hatte.
Reuter bilanzierte, dass Wandersleben nicht nur für
Furore im Schachsport gesorgt, sondern sich auch
dem Turn- und Schwimm-sport sowie den
Naturfreunden gewidmet habe. Herausragend seien
aber seine Ver-dienste im Schachsport. „Er hat für
unsere Region Großartiges geleistet. Allein von 1973
bis 1987 organisierte er neun nationale und
internationale Großmeister-Schachturniere. Höhepunkt
war dabei die Jubiläumsveranstaltung ,100 Jahre
Deutscher Schachbund 1977‘, wo unter anderem die
Großmeister Karpov und Dr. Hübner anwesend waren.
Durch diese Turniere ist Bad Lauterberg und unsere
Region in der ganzen Welt bekannt geworden“, so
Reuter. Über 16 Jahre habe Wandersleben dem
Schachklub Bad Lauterberg und dem Schachklub
Südharz als Vorsitzender zur Verfügung gestanden und
dafür gesorgt, dass der Nachwuchs sich dem
Schachsport mehr und mehr widmete.
Auch Bürgermeister Otto Matzenauer, Dieter Geyer (als
Sponsor der Veranstaltungen) und der ehemalige
Oberkreisdirektor Friedrich-Karl Böttcher hatten nur
Lobeshymnen auf das Geburtstagskind parat und
dankten Wandersleben für soviel Ehrenamt und
Engagement.
Jürgen Giesecke, Vizepräsident des Deutschen
Schachbundes, resümierte, dass man bei Problemen
immer auf Kurt Wandersleben habe zurückgreifen
können. „Bad Lauterberg hat geholfen und ist
eingesprungen. Für den Schachsport war sie eine
,Mega-Stadt‘. Einzigartig auch die Atmosphäre hier im
Kurort, wo sich die Sportler sehr wohlfühlten. Allerdings
darf man hier auch die Unterstützung des Landkreises
Osterode, der Stadt Bad Lauterberg sowie der
Wirtschaft nicht vergessen, ohne deren Hilfe solche
Events nicht stattfinden würden“, stellte Gie-secke fest.
Weitere Informationen zu diesem Artikel sind in der
Print-Ausgabe des Harz Kurier vom 29. August zu
finden. |