Erfeuliche Tatsachen für die Anlieger der B 243
Zwei Jahre früher als geplant
barbis/osterhagen (dah). Die Bewohner von Barbis und Osterhagen, besonders die Anlieger der vielbefahrenen B 243, können sich freuen, denn der im Oktober 2008 beim 1. Spatenstich genannte Fertigstellungstermin der neuen Umgehungsstraße wurde um ganze zwei Jahre vorverlegt.
Nicht erst Ende 2014 sondern bereits Ende 2012 soll der Verkehr auf der 8,5 Kilometer langen vierspurigen Straße zwischen dem neuen Knotenpunkt B 27/B 243 (ehemals Schrottkurve) und dem Bereich Brandweinseiche/Bahnübergang/Nüxei laufen. Diese für die Bürger und genervten Kraftfahrer erfreuliche Tatsache wurde am Wochenende auf einer Versammlung der Feldmarksgenossenschaft Osterhagen bekannt, da derzeit verstärkt von der Straßenbaubehörde die Grundstücke der Trasse angekauft werden.
Wie dazu der Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar, Günter Hartkens, auf Anfrage erläuterte, sei der zügige Bau der Umgehungsstraße eine Folge des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung, die die erforderlichen Mittel frühzeitig zur Verfügung stelle. Während in den nächsten Wochen mit dem Bau der 500 Meter langen Odertalbrücke vom Knotenpunkt B 27/B 243 zur Koldung begonnen werde, so Hartkens, erfolge nun auch die Ausschreibung der 600 Meter langen Brücke über das Winkeltal. Dieses Bauwerk soll Anfang des Jahres 2010 begonnen werden, ebenso der Bau weiterer acht Brücken. Noch in diesem Jahr werden die Arbeiten für die Umfahrung im Bereich der Branntweinseiche aufgenommen. Parallel zu den Brückenbauarbeiten werden ab kommendem Jahr auch die Erdarbeiten auf der gesamten Trasse gestartet. Die Baumfällarbeiten wurden bereits abgeschlossen, derzeit laufen die Arbeiten an der Baustraße im Bereich Koldung/Butterberg, außerdem ist auf der Feldmarksgrenze Bartolfelde/Osterhagen bereits die erste Brücke im Bau. |